„Danke, dass Sie unsere Werte teilen und gemeinsam mit uns das Allgäuer Bäckerhandwerk, das Kulturgut „Brotvielfalt“ und unser Allgäu unterstützen.“

Das Handwerk mit seinen Traditionen zu bewahren ist Ziel der "Allgäuer Bäcker".

Einer Vereinigung von regionalen Bäckereifachbetrieben, die sich dem Erhalt des traditionellen Bäckerhandwerks verschrieben haben. Und damit auch dem Geschmack ursprünglich hergestellter Backwaren.

Wir als Allgäuer Bäcker setzen auf Familienrezepte, althergebrachte Backweisen, hochwertige Zutaten und lange Teigreifezeiten. Industriell gefertigte Teiglinge haben in unseren guten Backstuben keinen Platz.

Der Weg zurück zu unserem Allgäuer Bäckerhandwerk.

Vor vielen Jahren wollte ich unbedingt mein Backwarensortiment aufs Maximum ergänzen.

Mir fehlte, wie so manchem meiner Kollegen, ebenso der Donut und das Schokocroissant.
Da aber bekanntlicherweise in der Produktion kaum Platz für zusätzliche Arbeitsaufwände herrscht und die „Teiglingsverkäufer“ nur auf solch eine Gelegenheit warten, war’s schon um mich geschehen.
 
Man braucht die Teiglinge, um sein Sortiment zu ergänzen ja nur noch abbacken, so der Slogan der Industrie.

Was diese Entscheidung mit sich brachte, habe ich erst viel später verstanden:
Ich selbst habe dazu beigetragen unsere wirkliche Konkurrenz, nämlich den Industrie-Teiglingen samt seinem Gefolge ins Leben zu helfen.

Und was mich heute sehr an der Geschichte bewegt - ich habe mein unverfälschtes Geschäftsprinzip das „Selbermachen“ ins Wanken gebracht.

Der größte Vorteil unseres Bäcker-Handwerks ist doch die Einzigartigkeit unserer Produkte. 
Jeder Bäcker hat seine individuellen Backwaren und fertigt nach seinen eigenen Rezepten. Das ist die Alleinstellung von uns Bäckern und das kann uns keiner nehmen. 

Wenn unsere Verkäuferinnen unsere hochwertigen Produkte an die Kunden mit einem freundlichen Lächeln mitgeben, dann werden wir mit unserem, vielleicht etwas schmäleren aber selbst gemachten Sortiment, zum Vertrauensbäcker unserer Region.

Vertrauen schafft Umsätze und dies Vertrauen schafft der Allgäuer Bäcker.

Erwin Weber, Frauenzell.

Der Weg zum Selbermacher

Am Anfang ist man unzufrieden damit, dass man als Handwerks Bäckerei irgendwelche vorgefertigten Produkte von der Industrie zukauft. Dann fehlt aber die Zeit oder der innere Antrieb etwas zu ändern, da man mit dem täglichen Kampf genug um die Ohren hat.   Man hat sich in gewisser Weise damit abgefunden, dass zwar fast alles aber halt nicht gar alles aus der eigenen Produktion kommt und seinen eigenen Vorstellungen entspricht. Bei uns, der Bäckerei Mayer aus Isny, war es genauso. Nach und nach konnten wir alle gekauften durch eigene Produkte ersetzen. Außer die gelaugten Croissants – und dann kam „Der Allgäuer Bäcker“ und wir dachten: „ da müssen wir mitmachen, das ist genau das was wir uns vorstellen“. Als dann die Grundgedanken des Allgäuer Bäckers bekannt waren, wurde uns klar, wir müssen auch unsere letzte Baustelle, das Laugencroissants angehen. Etwas wovor ich mich immer etwas gedrückt habe. Mit Hilfe eines Bäckerkollegen und nach einigen zum Teil ernüchternden Versuchen, haben wir es dann geschafft das Produkt in einer sehr guten Qualität selbst herzustellen!  Es ist für mich als Bäckermeister sehr befriedigend, keine Industrieprodukte mehr im Haus zu haben sondern lauter Spezialitäten, die meinen Stempel tragen. Wenn ihr also Hilfe benötigt – kommt auf uns, die Mitglieder des Allgäuer Bäckers zu, die genau die gleichen Probleme und Hürden hatten und haben, wie ihr! Lasst uns gemeinsam unser Handwerk beweisen und dem Allgäu zeigen was wir Bäcker alles drauf haben!

Andreas Mayer, Bäckermeister der Bäckerei Mayer aus Isny

Bäckerei Härle

Wir, Die Bäckerei Härle, haben noch nie industriell gefertigte Teiglinge verarbeitet. Es ist für uns auch immer eine fachliche Herausforderung alle in unseren Fachgeschäften angebotenen Produkte in höchster Qualität selber zu produzieren.

Alles was wir unseren Kunden verkaufen, stellen unsere Bäcker in Handwerkskunst selbst her.
Es entspricht unserem "Bäckerstolz" von diesem Weg nie abzuweichen.

Karlheinz Härle

Bäckerei Landerer

Unsere Plundergebäcke haben wir schon immer selbst hergestellt. Nur die Croissants kauften
wir früher als Teiglinge dazu . Vor 10 Jahren dachten wir uns dann, dass Croissants
ja auch nicht anders gemacht werden wie Plunderhörnchen und haben dann versucht, sie
selbst herzustellen. Zuerst gab es Probleme damit, weil wir Tourierbutter verwendet
hatten und unsere Backstube zu warm war, so dass der Teig beim Tourieren verklebte.
Seit wir mit Sahne verfeinertes pflanzliches Ziehfett verwenden, haben wir keine Probleme mehr mit unseren Croissants.

Günther Landerer

Tun Sie sich etwas gutes - Entscheiden Sie sich für das Beste!

Backen ist Kunst. Gerade wenn man auf "natürliches" backen setzt. Dies haben sich die Mitglieder der "Allgäuer Bäcker" auf die Fahnen geschrieben. Mit knusprig gebackenem Brot, zartsplittrigen Semmeln und warmen, röschen Brezen beweisen sie täglich ihre Allgäuer Backkunst.

Das Handwerk mit seinen Traditionen zu bewahren ist Ziel der "Allgäuer Bäcker". Einer Vereinigung von regionalen Bäckereifachbetrieben, dies sich dem Erhalt des traditionellen Bäckerhandwerks verschrieben haben. Und damit auch dem Geschmack ursprünglich hergestellten Backwaren.

Wir als Allgäuer Bäcker setzen auf Familienrezepte, althergebrachte Backweisen, hochwertige Zutaten und lange Teigreifezeiten. Industriell gefertigte Teiglinge haben in unseren guten Backstuben keinen Platz.

Danke, dass Sie unsere Werte teilen und gemeinsam mit uns das Allgäuer Bäckerhandwerk und das Allgäu unterstützen.

Erwin Weber, Vorstand Verein der Allgäuer Bäcker

Vorstandsschaft "Allgäuer Bäcker"

Namen v.l.n.r.

Thomas Baustetter, Seraphine Mayer, Günther Landerer, Franz-Josef Wandinger, Erwin Weber, Karlheinz Härle, Johann Baldauf, Gottfried Voigt

Es fehlen: Martin Gschwill, Karl Standhartinger



Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)